Alltag aktuell

Bückmannshofschule

städtische Gemeinschaftsgrundschule

Bückmannshof 16, 45326 Essen


Die Bückmannshofschule als Lernort – Sogar in den Sommerferien 2020!

... ein Rückblick auf die Ferienschule



Die zweite Hälfte der Sommerferien 2020 stand unter dem Motto: Lernen, auch in den Ferien, trotz Corona!

Erstmals hat an der Bückmannshofschule in Altenessen eine Ferienschule im Rahmen der Lernförderung stattgefunden. Die Förderung erfolgte über einen Zeitraum von drei Wochen, täglich in zwei Gruppen von jeweils drei Stunden (8-11 Uhr, 11-14 Uhr).

Im Schuljahr 2019/2020 gab es die Möglichkeit sich für die Ferienschule anzumelden, wodurch in kürzester Zeit eine positive Resonanz durch hohe Anmeldezahlen spürbar wurde. Eine Anmeldung galt für mindestens eine Woche, konnte jedoch auch die gesamte Länge der Ferienschule umfassen.

Aufgrund dessen umfasste die Größe einer Gruppe stetig circa 15 bis 20 Kinder. Bereits im Vorhinein wurde ein Hygienekonzept für die Ferienschule entwickelt, sodass trotz der vorherrschenden Corona-Pandemie unter verschärften Maßnahmen sicher gearbeitet und gelernt werden konnte. Dies betraf nicht nur das Tragen des Mund-Nasenschutzes auf dem gesamten Schulgelände, sondern vor allem auch das regelmäßige Waschen der Hände und die Desinfektion der Arbeitsflächen und Räume.

Die Ferienschule wurde von zwei Lehramtsstudenten vorbereitet und durchgeführt und war dementsprechend nicht nur eine neue Erfahrung für die Schülerinnen und Schüler in den Ferien intensiv am Lernort Schule zu arbeiten, sondern auch für die leitenden Studierenden, die in dieser Zeit einen großen Erfahrungsschatz für ihre zukünftige Arbeit gewinnen konnten.

Um eine individuelle Förderung zu ermöglichen, wurden in Absprache mit den jeweiligen Klassenlehrerinnen Lernpakete erarbeitet. Für einen abwechslungsreichen Tagesablauf erfolgte die Förderung oftmals auch auf spielerischer Basis im Rahmen von Lernspielen, beispielsweise zum Verständnis der Uhr oder zur Förderung des Leseverstehens. Somit war es möglich Defizite, die beispielsweise während des Schulausfalls von März bis Mai auftraten, aufzuarbeiten und Stärken der Kinder hervorzuheben und auszubauen.


Abschließend lässt sich festhalten, dass die Kinder durch die vergleichsweise kleine Gruppengröße und die Betreuung durch zwei Lehrkräfte individuell gefördert wurden und deutliche Lernerfolge erzielen konnten. Die Ferienschule wurde sowohl durch die Eltern und Lehrkräfte, als auch die Kinder positiv bewertet.


Text: A. Hußmann, A. Fuhrherr